WIR BIETEN UNTERSTÜTZUNG

Weil es für uns selbstverständlich ist!

Wenn deutsche Behörden (z.B. Jugendämter) die Unterbringung eines Kindes in einem Heim oder einer Pflegefamilie in einem anderen EU-Staat beabsichtigen, benötigen sie die vorherige Zustimmung der zuständigen Behörden des Staates, in dem das Kind untergebracht werden soll.
Das nationale Recht kann formale oder inhaltliche Voraussetzungen für die Genehmigung einer Unterbringung vorsehen oder vorschreiben, dass Zustimmungsersuchen zwingend über die Zentrale Behörde des betreffenden Staates zu stellen sind.
Sofern dies nicht der Fall ist, können entsprechende Anträge auch unmittelbar an die zuständige ausländische Stelle gerichtet werden. Ist diese nicht bekannt, kann das Ersuchen an das Bundesamt für Justiz als deutsche Zentrale Behörde übersandt werden, das die Weiterleitung ins Ausland übernimmt.
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Eine Zustimmung zur Unterbringung wird in der Regel nur erteilt, wenn der ausländischen Stelle Berichte, Zeugnisse und Gutachten vorgelegt werden, aus denen sich die Gründe der beabsichtigten Unterbringung ergeben und die Übernahme der Kosten geregelt sind. Das bedeutet, dass ausreichende und aussagefähige Unterlagen vorliegen müssen, damit eine Entscheidung über den Aufenthalt ergehen kann.
Die Durchführung dieser Konsultationsverfahren setzt dabei eine Zusammenarbeit der mitwirkenden ausländischen und inländischen Behörden und Fachstellen voraus. Aufgrund der fall- und länderabhängigen Verschiedenheit der Verfahren erschien es uns notwendig, einheitliche Kriterien für das Konsultationsverfahren zu entwickeln.
Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es im Hinblick auf die jeweiligen Verfahrensschritte der Unterbringung eines Kindes häufig an einer ausreichenden Kommunikation zwischen den beteiligten Behörden und Stellen mangelt. Deshalb haben wir hierzu ein schnelles und unkompliziertes Verfahren entwickelt, um die Abwicklung zu erleichtern und den beteiligten Stellen eine Arbeitshilfe zu bieten. Somit können Unwägbarkeiten und Folgeprobleme weitestgehend ausgeschlossen werden.
Wir sind Ihnen bei allen Angelegenheiten des Konsultationsverfahren behilflich und helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung.

Die Durchführung eines Konsultationsverfahren zwischen den autorisierten Behörden ist aufgrund internationaler Übereinkommen vor der Aufnahme eines Kindes oder Jugendlichen durchzuführen. Befindet sich ein Kind bereits in einem EU-Staat, ohne dass die unterbringende deutsche Stelle das notwendige Konsultations- und Zustimmungsverfahren in jenem Staat durchgeführt hat, so ist dieses im Allgemeinen unverzüglich nachzuholen.

Zuständiges Amt:
Bundesamt für Justiz
– Zentrale Behörde für internationale Sorgerechtskonflikte –
Adenauerallee 99-103
53113 BONN
Telefon: +49 228 99 410-5212
Telefax: +49 228 99 410-5401
E-Mail: int.sorgerecht@bfj.bund.de
Internet: www.bundesjustizamt.de/sorgerecht

2, Kipselis - 11361 Athen | Griechenland

  • Email: info@paidikaizoi.gr
  • Phone: +30.2108226008
  • Mob: +30.6949808040

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